„Ein Zeichen unseres Dankes“

Im festlichen Rahmen des Spiegelsaals der Kärntner Landesregierung wurden gestern 23 engagierte Kärntnerinnen und Kärntner für ihren außergewöhnlichen Einsatz in Krisensituationen geehrt. Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner überreichte ihnen gemeinsam mit Landtagspräsidenten Andreas Scherwitzl und Landtagsabgeordneten Hannes Mak die Kärntner Katastropheneinsatzmedaillen und würdigte damit ihren unermüdlichen Dienst an der Bevölkerung – oft unter schwierigsten Bedingungen.

Sichtbares Zeichen

In seiner Ansprache fand Fellner eindringliche Worte des Dankes: Diese Einsätze fordern alles ab – umso wichtiger sei es, dieses Engagement „sichtbar zu machen“.

„Diese Medaillen sollen ein sichtbares Zeichen unseres aufrichtigen Dankes, unserer Anerkennung und Wertschätzung für all jene sein, die selbstlos Verantwortung übernehmen und für andere da sind, wenn es darauf ankommt“,

so Fellner. Ob bei Hochwasser, Sturm oder anderen Naturkatastrophen: Die Geehrten standen dort bereit, wo Hilfe am dringendsten benötigt wurde. Mit großem persönlichem Einsatz, oft unter enormer Belastung, haben sie dazu beigetragen, Menschen zu schützen und Schäden zu begrenzen.

Einmal Gold

Die Katastropheneinsatzmedaille in Gold erhielt Markus Hudobnik, langjähriger Katastrophenschutzbeauftragter des Landes Kärnten. Sein jahrelanges Engagement, oft an der Grenze der Belastbarkeit, wurde vom Katastrophenschutzreferenten besonders hervorgehoben und mit großem Respekt gewürdigt. Ein zentrales Anliegen war es Fellner zudem, die Bedeutung des Ehrenamtes hervorzuheben: Während andere Schutz suchen, sind es die Einsatzkräfte, die ausrücken – sie stellen persönliche Interessen zurück, um anderen zu helfen. Dieses Verantwortungsbewusstsein ist keine Selbstverständlichkeit, sondern Ausdruck einer starken, gelebten Solidarität in Kärnten.

23 Medaillen

Die Ausgezeichneten erhielten insgesamt 17 Medaillen in Bronze, fünf in Silber und eine in Gold. Die Kärntner Katastropheneinsatzmedaille wird an jene verliehen, die bei Naturkatastrophen und Großschadensereignissen durch ihren Einsatz Leben retten, Schäden begrenzen und einen entscheidenden Beitrag für die Gemeinschaft leisten.

Politische Laufbahn

07.10.2019

Landesrat Ing. Daniel Fellner

  • Absolvent der HTL für Betriebstechnik in Wolfsberg
  • begann berufliche Laufbahn beim Roten Kreuz, war zuletzt Leiter der Landesleitstelle
  • seit 2009 Sektionsobmann St. Andrä
  • seit 2010 Fraktionsobmann St. Andrä
  • 2011-2018 SPÖ-Landesgeschäftsführer
  • seit 12. April 2018 Landesrat in der Kärntner Landesregierung
  • seit Oktober 2018 SPÖ-Vorsitzender Bezirk Wolfsberg

Privat

07.10.2019

Lebt nach dem Motto:

„Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern“.

  • Geboren am 19.01.1977
  • Wohnt in St. Andrä
  • Familie: verheiratet mit Sandra
  • Drei Söhne: Matteo, Noah und Julian
  • Haustier: Labrador Eddie
  • Lieblingsort: Koralm
  • Hobbies: laufen, imkern, ab und zu auf einen Klettersteig gehen
  • Motto: Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern.

Lebenslauf