Fellner: „Familienbetriebe sind standorttreue Säulen unserer Wirtschaft“
Geschäftsführer Adolf Kulterer, Prokuristin Doris Kaiser wurden von LH Daniel Fellner mit dem Kärnten Landeswappen ausgezeichnet. Foto: LPD Kärnten/Just
Seit 50 Jahren steht die „Feine Küche Kulterer“ für Qualität, Regionalität und Verlässlichkeit. Anlässlich dieses Jubiläums überreichte Landeshauptmann Daniel Fellner dem Klagenfurter Familienunternehmen das Kärntner Landeswappen.
„Mit dem Landeswappen ehren wir nicht nur das jahrzehntelange Unternehmertum der Familie Kulterer. Wir würdigen damit auch die Qualität, den Leistungswillen, die Innovationskraft und die verlässliche Partnerschaft, die unsere Kärntner Familienbetriebe tagtäglich leben“,
betonte Fellner bei der feierlichen Übergabe. Für den Landeshauptmann ist das Landeswappen nicht nur ein sichtbares Zeichen der Anerkennung, sondern auch eine besondere Qualitätsauszeichnung:
„Familienbetriebe sind standorttreue Säulen unserer heimischen Wirtschaft. Sie schaffen und sichern Arbeitsplätze, investieren in der Region und übernehmen Verantwortung für die Menschen vor Ort.“
Regionale Wertschöpfung, die täglich ankommt
Mehr als 3.000 frisch zubereitete Mahlzeiten verlassen täglich den Standort in Klagenfurt. Beliefert werden unter anderem über 100 Schulen, Kindergärten, Horte, Seniorenheime und Einrichtungen des öffentlichen Dienstes. Mehr als 70 Prozent der verwendeten Zutaten stammen aus der Region. Rund 30 Kärntner Familienbetriebe arbeiten dafür eng mit der „Feinen Küche Kulterer“ zusammen.
„Kulterer ist damit weit mehr als ein Cateringunternehmen. Der Betrieb ist ein wichtiges Bindeglied zwischen heimischen Produzentinnen und Produzenten sowie den Konsumentinnen und Konsumenten. Diese Zusammenarbeit schafft regionale Wertschöpfung und sichert Arbeitsplätze weit über das eigene Unternehmen hinaus“,
erklärte Fellner. Auch die Investition von rund einer Million Euro in die ökologische Modernisierung des Betriebs vor zwei Jahren sei ein klares Bekenntnis zum Standort Kärnten. Damit wurden die Energieeffizienz gesteigert und der Betrieb sowie seine Arbeitsplätze langfristig abgesichert.
Mut und Verantwortung über Generationen
Besonderen Respekt zollte Fellner Unternehmensgründerin Juliane Kulterer, die gemeinsam mit ihrem Mann den Grundstein für die Erfolgsgeschichte legte und den Betrieb später an die nächste Generation übergab.
„Kärntner Unternehmerinnen sind mutig, entschlossen und unnachgiebig, wenn es darum geht, ihre Ideen zu verwirklichen. Die Familie Kulterer zeigt eindrucksvoll, was entstehen kann, wenn Unternehmergeist, Fleiß und Verantwortung über Generationen hinweg gelebt werden“,
so der Landeshauptmann. Neben der täglichen Gemeinschaftsverpflegung betreibt das Unternehmen seit vielen Jahren auch das Schloss Maria Loretto am Wörthersee. Darüber hinaus unterstützt die Familie Kulterer Sportvereine und Behindertencamps und lebt Inklusion auch innerhalb des eigenen Betriebs.
„Diese Erfolgsgeschichte zeigt, was unsere Kärntner Familienbetriebe auszeichnet: Sie wirtschaften nicht nur für den nächsten Geschäftsbericht, sondern denken in Generationen. Genau diese Haltung macht unser Land stark“,
unterstrich Fellner abschließend.
Galerie
Politische Laufbahn
07.10.2019
Landesrat Ing. Daniel Fellner
Absolvent der HTL für Betriebstechnik in Wolfsberg
begann berufliche Laufbahn beim Roten Kreuz, war zuletzt Leiter der Landesleitstelle
seit 2009 Sektionsobmann St. Andrä
seit 2010 Fraktionsobmann St. Andrä
2011-2018 SPÖ-Landesgeschäftsführer
seit 12. April 2018 Landesrat in der Kärntner Landesregierung
seit Oktober 2018 SPÖ-Vorsitzender Bezirk Wolfsberg
Privat
07.10.2019
Lebt nach dem Motto:
„Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern“.
Geboren am 19.01.1977
Wohnt in St. Andrä
Familie: verheiratet mit Sandra
Drei Söhne: Matteo, Noah und Julian
Haustier: Labrador Eddie
Lieblingsort: Koralm
Hobbies: laufen, imkern, ab und zu auf einen Klettersteig gehen
Motto: Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern.