LH Daniel Fellner: "Fußball schafft hier Verbindung und Freundschaft über die Grenzen hinaus.“ Foto: LPD Kärnten
Vom 25. April bis 1. Mai 2026 findet das Internationale Fußballturnier der Nationen U-15/Torneo delle Nazioni U-15 statt – und das zum 22. Mal. Austragungsorte in Kärnten sind Kötschach-Mauthen, Arnoldstein und Hermagor, weitere Spielorte gibt es in der Region Friaul-Julisch-Venetien und Slowenien. Das Finale findet am 1. Mail in Gradisca d’Isonzo statt. Die Bedeutung des internationalen Sportturniers hob Landeshauptmann und Sportreferent Daniel Fellner bei der Pressekonferenz am Donnerstag im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung hervor:
„Gerade in den aktuell turbulenten und immer kälter werdenden Zeiten zeigt das internationale Fußballturnier wie wichtig es ist, Grenzen vor Ort und im Kopf abzubauen. Fußball schafft hier Verbindung und Freundschaft über die Grenzen hinaus“,
so LH Fellner und meinte weiter:
„Ich wünsche den Teams hochkarätige Spiele sowie sportliche und freundschaftliche Begegnungen, die den Spielern ein Leben lang positiv in Erinnerung bleiben.“
Größtes Turnier weltweit
Einen Überblick über die Austragungsorte, den Ablauf sowie die Gruppenzusammensetzung gab Organisator Walter Hartlieb.
„Die Veranstaltung ist das größte Turnier weltweit, bei dem sich die jüngsten Nationalteams der verschiedenen Länder präsentieren können“,
so Hartlieb. Hartlieb stellte auch den neuen Spielmodus ähnlich dem Champions-League-Format vor: „Jede Mannschaft bestreitet drei Spiele, danach wird eine Gesamttabelle aller Teams erstellt. Auf Grundlage dieser Tabelle werden die Platzierungsspiele sowie das Finale am 1. Mai festgelegt. Die beiden bestplatzierten Mannschaften kämpfen um den Turniersieg.“
Wirtschaftlicher Impuls
Am Start sind die U-15-Nationalmannschaften aus Österreich, Italien, Slowenien, Wales, Tschechien, Rumänien, Montenegro, Nordmazedonien, Portugal, China, Schottland und Mazedonien. Auch wirtschaftlich bringe die Sportveranstaltung wichtige Impulse für die Region, so Hartlieb.
„Damit stellt das Turnier nicht nur ein sportliches Highlight dar, sondern bringt auch einen wichtigen wirtschaftlichen und touristischen Impuls für die Region Gailtal“,
so Hartlieb abschließend. Das Turnier gilt auch als Kaderschmiede für zukünftige Fußballprofis:
„Auch heuer werden wieder zahlreiche Scouts internationaler Spitzenklubs erwartet – ein klares Zeichen für die hohe sportliche Qualität des Turniers und die Stars von morgen zu erleben“,
so Landessportdirektor Arno Arthofer.
Titel als Ziel
Franz Ponweiser, Teamchef U-15 ÖFB, machte klar, dass er mit seinem Team nach dem Turniersieg 2024 heuer wieder um den Titel mitspielen wolle. Auch biete die Veranstaltung wieder eine Bühne, um neue Fußballtalente zu sichten. Martin Mutz, Präsident des Kärntner Fußballverbandes dankte allen Organisatoren für ihren ehrenamtlichen Einsatz und die Unterstützung durch das Land Kärnten. Nicola Tommasini, Präsident ASD Gradisca d`Isonzo und Mitorganisator des Turniers freute sich, über die langjährige Zusammenarbeit über die Ländergrenzen hinaus.
„Mit dem Turnier wollen wir den Sportlern Werte wie Respekt und Freundschaft vermitteln.“
Auch der Tourismus profitiere von der Veranstaltung und „macht unseren Lebensraum in der Welt sichtbar“. Die Spiele können kostenlos besucht werden.
Politische Laufbahn
07.10.2019
Landesrat Ing. Daniel Fellner
Absolvent der HTL für Betriebstechnik in Wolfsberg
begann berufliche Laufbahn beim Roten Kreuz, war zuletzt Leiter der Landesleitstelle
seit 2009 Sektionsobmann St. Andrä
seit 2010 Fraktionsobmann St. Andrä
2011-2018 SPÖ-Landesgeschäftsführer
seit 12. April 2018 Landesrat in der Kärntner Landesregierung
seit Oktober 2018 SPÖ-Vorsitzender Bezirk Wolfsberg
Privat
07.10.2019
Lebt nach dem Motto:
„Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern“.
Geboren am 19.01.1977
Wohnt in St. Andrä
Familie: verheiratet mit Sandra
Drei Söhne: Matteo, Noah und Julian
Haustier: Labrador Eddie
Lieblingsort: Koralm
Hobbies: laufen, imkern, ab und zu auf einen Klettersteig gehen
Motto: Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu jammern.